
Ihr erster Überblick
Steht eine Zahnentfernung bevor und Sie möchten wissen, ob das Implantat sofort in derselben Sitzung eingesetzt werden kann? Genau hier kommt die Sofortimplantation ins Spiel. Genau an diesem Punkt wird die Sofortimplantation zum Thema. In der DOC Praxisklinik im Wiley in Neu-Ulm nehmen wir uns Zeit, mit Ihnen zu prüfen, ob dieses Verfahren für Ihre individuelle Situation geeignet ist und welche Alternativen es gibt. Dabei profitieren Sie von unserer über 15-jährigen Erfahrung mit Sofortimplantationen.
Was ist ein Sofortimplantat?
- Ein Sofortimplantat wird in derselben Sitzung wie die Zahnentfernung in die frische Alveole eingesetzt.
- Das Verfahren erhält den Kieferknochen und die Weichgewebekontur besser als eine spätere Implantation.
- Sofortimplantat ist NICHT dasselbe wie ein sofort belastbares Implantat mit provisorischer Krone am selben Tag.
- Die Osseointegration, also das Einwachsen ins Knochenfach, dauert drei bis sechs Monate.
Ein Sofortimplantat bezeichnet ein Zahnimplantat aus Titan, das unmittelbar nach der Extraktion eines Zahnes in das leere Zahnfach eingesetzt wird. Der behandelnde Chirurg positioniert das Implantat so, dass es festen Kontakt zum umliegenden Kieferknochen hat und stabil verankert ist. Kleine Hohlräume zwischen Implantat und Knochenwand werden bei Bedarf mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt.
Wichtig ist die Abgrenzung zu einem anderen Begriff: Ein sofort belastbares Implantat erhält bereits am Tag der Operation eine provisorische Krone. Bei einem klassischen Sofortimplantat wird das Implantat zwar sofort gesetzt, die endgültige Krone jedoch erst nach der Einheilphase befestigt. Verwechslungen dieser Begriffe sind häufig und können zu Missverständnissen führen: Wer ein Sofortimplantat erhält, hat am selben Tag noch keine fertige Krone.
Ablauf der Sofortimplantation Schritt für Schritt
- Diagnostik mit 3-D-Röntgen zur präzisen Planung
- Schonende Zahnentfernung ohne Beschädigung der Alveolenwände
- Einsetzen des Implantats in das frische Zahnfach
- Auffüllen von Spalten mit Knochenersatzmaterial bei Bedarf
- Anbringen eines Gingivaformers oder Provisoriums
- Einheilphase von drei bis sechs Monaten
- Abformung und Anfertigung des endgültigen Zahnersatzes
Die Sofortimplantation folgt bei uns einem festen Ablauf, der immer mit einer ausführlichen Diagnostik beginnt. Über unser 3-D-Röntgen (DVT) gewinnen wir ein präzises Bild Ihres Kiefers. Darin beurteilen wir Knochenangebot, Nervenverläufe und benachbarte Zahnstrukturen exakt. Auf dieser Grundlage planen wir Position, Länge und Durchmesser des Implantats vor dem Eingriff.

Am Behandlungstag steht die schonende Zahnentfernung im Vordergrund. Anders als bei einer Standard-Extraktion arbeiten wir besonders vorsichtig. Ziel ist es, die knöchernen Wände der Alveole und das umgebende Zahnfleisch möglichst unversehrt zu lassen. Direkt danach wird das Implantat in das leere Zahnfach eingebracht und mit definiertem Drehmoment verankert. Verbleiben Spalten zwischen Implantatoberfläche und Knochenwand, füllen wir diese mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial auf.
Zum Schutz des Weichgewebes wird ein Gingivaformer aufgesetzt. Dieser hält das Zahnfleisch in der gewünschten Form. In geeigneten Fällen kann eine provisorische Versorgung angebracht werden. Anschließend beginnt die Einheilphase von drei bis sechs Monaten, in der das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwächst. Erst danach fertigen wir gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt oder unserer Prothetik den endgültigen Zahnersatz an.
Voraussetzungen: Wann ist eine Sofortimplantation möglich?

Eine Sofortimplantation ist ein anspruchsvolles Verfahren und nicht in jeder Situation die passende Wahl. Die Rahmenbedingungen im Kiefer entscheiden darüber, ob das Implantat stabil einheilen kann. Wir prüfen jeden Fall individuell und sprechen offen darüber, wenn ein anderes Vorgehen für Sie sicherer ist.
Erfüllte Voraussetzungen sprechen für die Sofortimplantation
- Entzündungsfreie Alveole: Das Zahnfach darf keine akute bakterielle Infektion aufweisen.
- Intakte knöcherne Wände: Besonders die lippenseitige Knochenwand muss stabil sein.
- Ausreichendes Knochenangebot: In Breite und Höhe muss genug Knochen für die primäre Stabilität vorhanden sein.
- Günstige Weichgewebssituation: Ein breiter Zahnfleischtyp begünstigt ein ästhetisch stabiles Ergebnis.
- Einwurzeliger Zahn: Die meisten Sofortimplantate werden im Bereich einwurzeliger Zähne gesetzt, mehrwurzelige Situationen erfordern besondere Techniken.
Kontraindikationen: Wann wir zu einem anderen Zeitpunkt raten
In folgenden Fällen ist eine Sofortimplantation nicht die geeignete Lösung, und wir empfehlen ein anderes Vorgehen:
- Akute Entzündungen im Bereich des zu entfernenden Zahnes
- Ausgeprägter Knochenabbau um die Wurzel
- Zerstörte Alveolenwände nach Trauma oder komplizierter Extraktion
- Unkontrollierte systemische Erkrankungen wie ein schlecht eingestellter Diabetes
- Starkes Rauchen mit erhöhtem Einheilrisiko
- Bestimmte Medikamente, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen
Erfüllen Sie diese Voraussetzungen nicht vollständig, ist das kein Grund zur Sorge. Eine Frühimplantation nach wenigen Wochen oder eine Spätimplantation nach vollständiger Ausheilung führen ebenfalls zu einem sicheren und langlebigen Ergebnis. Der richtige Zeitpunkt ist immer eine individuelle Entscheidung.
Sofortimplantat oder Spätimplantat: der Vergleich

Sofort oder später? Der Zeitpunkt der Implantation beeinflusst Behandlungsdauer, Knochenangebot und ästhetisches Ergebnis. Die folgende Übersicht zeigt, was Sofort- und Spätimplantation unterscheidet. Die Frühimplantation liegt als dritte Variante zeitlich dazwischen und wird bei bestimmten Weichgewebs-Situationen gewählt.
Sofortimplantation im Vergleich zur Spätimplantation
| Kriterium | Sofortimplantation | Spätimplantation |
|---|---|---|
| Zeitpunkt | Unmittelbar nach der Zahnentfernung, in derselben Sitzung | 3 bis 6 Monate nach der Zahnentfernung, nach abgeschlossener Knochenheilung |
| Anzahl der Eingriffe | Ein chirurgischer Eingriff, kürzere Gesamtbehandlungsdauer | Zwei getrennte Eingriffe im Abstand von Monaten, längere Gesamtbehandlungsdauer |
| Knochenangebot | Nutzt das vorhandene Knochenfach (Alveole) direkt | Ausgeheilter, stabiler Knochen als Basis, Knochenaufbau vorab möglich und planbar |
| Ästhetik im Frontzahnbereich | Erhält Papillen und Zahnfleischkontur besser | Zahnfleisch kann sich zurückziehen |
| Provisorischer Zahnersatz | Oft noch am selben Tag einsetzbar (Sofortversorgung) | Wird separat geplant und während der Wartezeit getragen |
| Komplikationsrisiko | Etwas erhöht, erfordert optimale anatomische Voraussetzungen und spezialisierte Erfahrung | Geringer, Einheilung unter kontrollierten Bedingungen, gut planbar |
| Geeignet bei Entzündung | Nein | Ja, nach Ausheilung |
| Voraussetzungen | Entzündungsfreie Alveole, stabile Knochenwände, gesundes Weichgewebe | Weniger streng, auch nach Entzündungen oder Knochenabbau durchführbar |
| Eignung | Besonders für Frontzähne und gut erhaltene Extraktionsstellen | Universell einsetzbar, auch bei schwierigem Knochenangebot |
| Kosten (Richtwert) | 2.000 bis 4.000 € je nach Befund und Versorgung | Vergleichbar, ggf. zusätzliche Kosten für Augmentation und Provisorium |
Vorteile und Risiken ehrlich erklärt
Wir nennen Ihnen Vorteile und Risiken beim Namen: Nur wer beides kennt, kann eine fundierte Entscheidung treffen. Ein Sofortimplantat bietet klare Vorteile, ist aber auch mit spezifischen Risiken verbunden, die Sie kennen sollten.
Vorteile der Sofortimplantation
- Weniger Sitzungen: Extraktion und Implantation erfolgen in einem Termin.
- Erhalt der Weichgewebekontur: Papillen und Zahnfleischverlauf bleiben besser erhalten.
- Ästhetischer Vorteil im Frontzahnbereich: Besonders bei sichtbaren Zähnen ein wichtiger Punkt.
- Kein offenes Zahnfach: Das Implantat schützt die Alveole während der Heilung.
- Kürzere Gesamtbehandlungszeit: Wer die Voraussetzungen erfüllt, erreicht die fertige Krone deutlich schneller als mit dem klassischen Zweischrittverfahren.
Risiken und Komplikationen
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch bei der Sofortimplantation Risiken. Sie sind bei sorgfältiger Planung selten, sollten aber transparent besprochen werden:
- Erhöhtes Einheilrisiko im Vergleich zur Spätimplantation, besonders bei ungünstigem Knochenangebot
- Rückzug des Zahnfleischs mit sichtbarem Implantatrand bei zu dünnem Weichgewebe
- Wund- und Weichteilinfektionen im Heilungsverlauf
- Periimplantitis, eine bakterielle Entzündung um das Implantat, im späteren Verlauf
- In seltenen Fällen Verlust des Implantats mit Notwendigkeit einer erneuten Behandlung
- Nachblutungen, Schwellungen und vorübergehende Sensibilitätsstörungen nach dem Eingriff
Die Erfahrung zeigt: Die sorgfältige Auswahl geeigneter Patientinnen und Patienten hat den stärksten Einfluss auf das Behandlungsergebnis. Wer die anatomischen Voraussetzungen erfüllt, profitiert von der verkürzten Gesamtbehandlung. Wer sie nicht erfüllt, ist mit einer Spätimplantation besser versorgt. Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) empfiehlt ausdrücklich: Eine sorgfältige Diagnostik vor dem Eingriff ist entscheidend für die Wahl des richtigen Implantationszeitpunkts.
Vor der Behandlung erhalten Sie von uns eine schriftliche Aufklärung. Nehmen Sie am Behandlungstag nur leichte Kost zu sich, planen Sie eine Begleitperson ein, wenn Sie eine Sedierung wünschen, und pausieren Sie nach Rücksprache blutverdünnende Medikamente. Alle individuellen Vorbereitungen besprechen wir im Beratungsgespräch.
Nachsorge und Heilung
Die ersten Tage nach dem Eingriff entscheiden über den Heilungsverlauf. Kühlen Sie die Wange regelmäßig und meiden Sie in den ersten Tagen körperliche Anstrengung, heiße Speisen und Nikotin. In den ersten Wochen sollten Sie die Operationsstelle vorsichtig, aber gründlich pflegen, wie wir es Ihnen zeigen. Kontrolltermine begleiten die Einheilphase. Nach Abschluss der Osseointegration ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung wichtig, um das Implantat langfristig gesund zu erhalten.
Vor der Sofortimplantation, und was dahintersteckt.
„Ist die Behandlung schmerzhaft?“
Die Sofortimplantation findet unter lokaler Betäubung statt, Sie spüren während des Eingriffs keinen Schmerz. In der DOC Praxisklinik stehen zusätzlich Sedation und Vollnarkose zur Verfügung, wenn Sie den Eingriff in einem entspannten Schlafzustand erleben möchten. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sind leichte Schwellungen und ein dumpfes Druckgefühl normal, diese lassen sich gut mit verordneten Schmerzmitteln kontrollieren und klingen innerhalb weniger Tage ab. Unser Anästhesieverfahren wählen wir gemeinsam mit Ihnen im Beratungsgespräch, Ihre Schmerzfreiheit hat dabei Vorrang.
„Kann das Implantat abstoßen oder nicht einheilen?“
Titanimplantate werden vom Körper außerordentlich gut vertragen und gelten als biokompatibel. Das Risiko einer Abstoßungsreaktion ist damit praktisch ausgeschlossen. Was auftreten kann, ist eine unzureichende Osseointegration, also eine gestörte Einwachsung des Implantats in den Knochen. Dieses Risiko ist bei der Sofortimplantation etwas höher als bei der Spätimplantation, wenn die Ausgangsbedingungen nicht optimal sind. Deshalb führen wir vor jedem Eingriff eine 3-D-Röntgendiagnostik durch, um nur dann zu implantieren, wenn die anatomischen Voraussetzungen stimmen. Sorgfältige Patientenselektion durch unsere MKG-Chirurgen ist der wirkungsvollste Schutz vor Komplikationen.
„Die Kosten sind zu hoch, lohnt sich das?“
Ein Sofortimplantat kostet zwischen 2.000 und 4.000 Euro, abhängig von Befund, Region im Kiefer und Art des Zahnersatzes. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Implantatkosten nicht, sie bezuschusst lediglich den Zahnersatz (Krone) auf dem Implantat mit 60 bis 75 Prozent der Regelversorgungspauschale. Verglichen mit einer Brücke, die gesunde Nachbarzähne beschleifen und langfristig belasten würde, ist ein Implantat die zahngesündere Lösung. Eine Zahnzusatzversicherung kann einen erheblichen Teil der Kosten übernehmen, am besten vor der Behandlung abschließen. Im persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir einen transparenten Heil- und Kostenplan, damit Sie wissen, womit Sie rechnen.
„Ich bin nicht sicher, ob ein Sofortimplantat bei mir möglich ist.“
Nicht jede Situation eignet sich für eine Sofortimplantation, das ist kein Nachteil, sondern ein Qualitätsmerkmal, das ehrliche Fachärzte offen ansprechen. Gegenindikationen sind unter anderem akute Entzündungen im Zahnfach, starker Knochenabbau, unkontrollierter Diabetes oder Blutgerinnungsstörungen. Ob Ihre Situation die nötigen Voraussetzungen erfüllt, lässt sich erst nach einer gründlichen Untersuchung mit digitaler Volumentomographie (DVT) beurteilen. Wenn eine Sofortimplantation nicht infrage kommt, besprechen wir mit Ihnen, welcher Zeitpunkt und welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist. Ein Erstgespräch klärt in der Regel bereits, welche Optionen realistisch sind, ohne Druck und ohne Vorabverpflichtung.
Kosten und Kassenleistung
Die Kosten für ein Sofortimplantat setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen und lassen sich seriös erst nach einer individuellen Untersuchung beziffern. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt: Wir legen alle Kostenbestandteile offen und erstellen vor Behandlungsbeginn einen verbindlichen Heil- und Kostenplan.
Kostenkomponenten im Überblick
- Diagnostik und Planung: 3-D-Röntgen und Beratungsgespräch
- Chirurgischer Eingriff: Schonende Extraktion und Implantation
- Implantatkörper: Titanimplantat eines etablierten Herstellers
- Knochenersatzmaterial: Falls Auffüllung erforderlich ist
- Aufbau und Krone: Prothetische Versorgung nach der Einheilung
- Anästhesieverfahren: Örtliche Betäubung, Sedierung oder Vollnarkose auf Wunsch
Kassenleistung und Zuschüsse
Zahnimplantate zählen in Deutschland nicht zur Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie erhalten jedoch einen befundbezogenen Festzuschuss für die prothetische Versorgung, also die Krone auf dem Implantat. Der Zuschuss orientiert sich am Befund, nicht am gewählten Therapieverfahren. Bei nachgewiesener regelmäßiger Zahnvorsorge über zehn Jahre erhöht sich dieser Zuschuss.
Eine private Zahnzusatzversicherung kann die Eigenbeteiligung deutlich reduzieren, sofern sie vor Behandlungsbeginn abgeschlossen wurde und Wartezeiten erfüllt sind. Privatversicherte erhalten je nach Tarif eine anteilige oder vollständige Erstattung. Alle Unterlagen für Ihre Versicherung bereiten wir für Sie auf. Auf Wunsch informieren wir Sie außerdem zu flexiblen Ratenzahlungsoptionen.
Sofortimplantat in Neu-Ulm: Ihre Spezialisten in der DOC Praxisklinik
Die DOC Praxisklinik im Wiley in Neu-Ulm ist auf Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Oralchirurgie und dentale Implantologie spezialisiert. Für Sofortimplantationen bedeutet das einen doppelten Vorteil: Zahnentfernung und Implantation werden von Fachärzten mit chirurgischer Ausbildung durchgeführt, und die gesamte Behandlung erfolgt an einem Ort.
Präzise Planung durch 3-D-Diagnostik
Grundlage jeder Sofortimplantation ist bei uns eine dreidimensionale Bildgebung. Über unser 3-D-Röntgen beurteilen wir das Knochenangebot exakt und planen die Implantatposition vor dem Eingriff virtuell. Das reduziert Risiken und verbessert das ästhetische Ergebnis, besonders im sichtbaren Frontzahnbereich.
Behandlung nach Ihren Wünschen
Angst oder Unruhe vor dem Eingriff sind verständlich. Neben der örtlichen Betäubung bieten wir Sedierung und Vollnarkose an, damit auch umfangreichere Eingriffe für Sie so angenehm wie möglich ablaufen. Dr. med. Leif-Konradin Sailer und unser gesamtes Team stehen Ihnen von der ersten Beratung bis zur fertigen Krone zur Seite.
Beratungstermin · unverbindlich Ihr Weg zum Sofortimplantat in Neu-Ulm| Kriterium | Unser AngebotSofortimplantation | Spätimplantation |
|---|---|---|
| Zeitpunkt | Unmittelbar nach der Zahnentfernung in derselben Sitzung | 3 bis 6 Monate nach der Zahnentfernung, nach abgeschlossener Knochenheilung |
| Gesamtbehandlungsdauer | Kürzer, weniger Sitzungen, ein chirurgischer Eingriff | Länger, mindestens zwei separate Eingriffe im Abstand von Monaten |
| Knochenangebot | Intaktes Knochenfach (Alveole) direkt nach Extraktion erforderlich | Knochenaufbau (Augmentation) vor der Implantation möglich und planbar |
| Ästhetik im Frontzahnbereich | Hoch, Zahnfleischkontur und Papillen bleiben besser erhalten | Geringer, Geweberückgang zwischen Extraktion und Implantation möglich |
| Provisorischer Zahnersatz | Oft noch am selben Tag einsetzbar (Sofortversorgung) | Provisorium wird separat geplant und während der Wartezeit getragen |
| Komplikationsrisiko | Etwas erhöht, erfordert optimale anatomische Voraussetzungen | Geringer, Einheilung unter kontrollierten Bedingungen |
| Voraussetzungen | Entzündungsfreie Alveole, stabile Knochenwände, gesundes Weichgewebe | Weniger streng, auch nach Entzündungen oder Knochenabbau durchführbar |
| Eignung | Besonders für Frontzähne und gut erhaltene Extraktionsstellen | Universell einsetzbar, auch bei schwierigem Knochenangebot |
| Kosten (Richtwert) | 2.000 bis 4.000 Euro je nach Befund und Versorgung | Vergleichbar, aber ggf. zusätzliche Kosten für Augmentation und Provisorium |
Welche Variante für Sie geeignet ist, klärt ein persönliches Beratungsgespräch mit 3-D-Röntgendiagnostik in der DOC Praxisklinik Neu-Ulm.

